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Das Rittertum

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Artikelnummer: 399-595
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978-3-86539-959-5

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Reinhard Pohanka zeigt in seiner Abhandlung, dass Ritter weit mehr waren, als raue Gesellen, die mit Schwertern aufeinander einschlugen. Das Rittertum des europäischen Mittelalters war ein kompliziertes Gesellschaftssystem aus Dienen und Herrschen, Kampf und Kultur, Liebesdiensten in der Minne und höchster Grausamkeit im Kampf gegen Andersgläubige. Mitreißend und facettenreich erschließt Pohanka dem Leser das Paradigma einer Figur, die für nahezu 700 Jahre die Geschicke Europas bestimmt hat und einer der erfolgreichsten Träger europäischer Kultur war.

Rezension aus Karfunkel 95:
Das Rittertum war seit jeher ein beliebtes Thema der Geschichtswissenschaft, die Zahl der Bücher darüber ist Legion. Nun hat der Wiener Archäologe Gerhard Pohanka den Versuch unternommen, den aktuellen Forschungstand knapp und verständlich zusammenzufassen, und das ist ihm im Großen und Ganzen auch gut gelungen. Die neun Kapitel seines Werkes reichen von der Entstehung des europäischen Rittertums über die Ausbildung des Ritters, Glauben und Ideologie, Lebensbedingungen und Kampfweise bis zu den Ursachen seines Niedergangs und seinem Nachleben bis ins 21. Jahrhundert. Natürlich werden Kreuzzüge und Ritterorden ausführlich behandelt, ebenso Aspekte wie Minne, Jagd, Ritterepik, Raubrittertum oder „Karrierechancen“. Relativ großen Raum nehmen die Burg als Lebensraum und Repräsentationsobjekt sowie die Bedeutung des Rittertums in Lehnswesen und Feudalgesellschaft ein.
    Pohankas Band bietet damit eine recht gelungene überblicksartige Einführung in ein durchaus komplexes und noch immer nicht völlig entschlüsseltes Phänomen des Mittelalters. Die flüssige und verständliche Schreibe wird immer wieder durch zeitgenössische Zitate aufgelockert, deren Quellen jedoch nicht immer angegeben werden. Und leider wird der Lesegenuss besonders im ersten Drittel des Buches durch einige recht grobe Schnitzer gestört: Nicht nur Fehler in Grammatik und Zeichensetzung lassen den Leser wiederholt stutzen, da findet sich sogar (auf S. 81f.) ein ganzer Absatz doppelt, und Gottfried von Bouillon stirbt mal (korrekt) im Jahr 1100, mal zehn Jahre später – das macht natürlich skeptisch, was die übrigen Jahreszahlen betrifft. Solche Fehler hätten dem Lektorat eigentlich auffallen müssen, aber angesichts des überaus günstigen Preises sollte man wohl nicht zu kleinlich sein.
jas
 

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